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Das Glückwerk hat die Supergärtner*innen gefunden!

Riesige, leuchtend orange Kürbisse, stattliche Zucchini, große gelbe Sonnenblumen, ein Mix aus bunten Blumen … All dies und noch viel mehr leuchtet einem in diesen Tagen auf dem Glückwerk-Gelände vor Werkstatt 1 in der Stadtstraße entgegen. Wo Anfang des Jahres noch eine reine Rasenfläche war, ist ein großer Garten entstanden. Zu verdanken ist das Claudia Vahder-Schmidt und Ulf Grigutsch aus dem Gartenbau zusammen mit rund 20 Beschäftigten.

Beschäftigte aus unterschiedlichen Gruppen arbeiten im Gartenprojekt zusammen.

Aber von vorn: Los ging es Anfang des Jahres mit der Ausschreibung „Glückwerk sucht die Supergärtner*innen“. Angesprochen waren alle Beschäftigten aller Gruppen. Jede*r, wer Lust und keine Angst vor schmutzigen Fingern hatte, konnte mitmachen.

Das Interesse am Gartenprojekt ist groß

Das Interesse war groß und so trafen sich fortan jeden Freitag zwischen 20 und 30 Beschäftigte. Nach einer kurzen Besprechung geht es ran ans Werkzeug. Zunächst hieß es Grassoden abziehen, pflastern, Mutterboden auffüllen und ringsum einen Zaun setzen. Ganz nebenbei wurden Blumensäulen und Pflanzsteine auf dem Werkstattgelände frühlingsfein bepflanzt.  

Viel Motivation und Enthusiasmus

Im nächsten Schritt hat das Gartenprojekt-Team die Hochbeete befüllt, Pflanzen ausgesät und vorgezogen. „All das geschieht mit großer Freude und Enthusiasmus. Fittere Beschäftigte unterstützen die mit größeren Einschränkungen, Rollifahrer arbeiten mit Läufern. Soviel Motivation strahlt aus und alle erzählen in der Werkstatt, Wohnstätte oder zu Hause stolz von dem, was sie geschaffen haben“, freut sich Claudia Vahder-Schmidt.

Mitten im Garten steht ein Hochbeet, das mit dem Rollstuhl unterfahren werden kann. Darin wachsen unter anderem Erdbeerpflanzen. Ringsum baut das Gartenprojekt-Team unter anderem Kohlrabi, Radieschen, Gurken, Zucchini, Kürbisse, Spitzkohl, Möhren und Kapuzinerkresse an. Über allem wachen zwei selbstgebaute Vogelscheuchen, denn auch bei den Tauben stieß das Garten-Projekt auf reges Interesse und sie fraßen die Pflanzen an.

Nach der Winterpause geht es weiter

Die üppige Ernte wird direkt gegessen oder unter den Teilnehmer*innen aufgeteilt. Noch bis in den Oktober hinein wird fröhlich und hoch motiviert weiter gegossen, gestaltet, gejätet und geerntet. Dann ist erstmal Winterpause. Aber ab März wird das Gartenprojekt-Team in die nächste Runde starten. Kein Zweifel: Die Supergärtner*innen wurden gefunden!

 

Claudia Vahder-Schmidt und Ulf Grigutsch haben das Gartenprojekt ins Leben gerufen.

 

So fing es an: Nachdem der Rasen entfernt wurde, hieß es Erde aufschütten.

 

Ein Hochbeet wird befüllt.

 

Im Frühling wurde fleißig ausgesät.

 

Hier pflanzt das Gartenprojekt-Team Mais.

 

Auch die Tauben interessierten sich für den Garten. Deshalb hat das Gartenprojekt-Team Vogelscheuchen gebaut.

 

Die Vogelscheuchen bewachen nun die Pflanzen.

 

In den heißen Sommer-Wochen musste ordentlich gegossen werden.

 

Leckere Ernte: Zucchini, Gurke, gelbe Bohnen und Kapuzinerkresse.

 

Auch viele große Kürbisse kann das Gartenprojekt-Team ernten.

 

Freude über die stattliche Ernte.

 

So viele Kürbisse und Zucchini konnten an einem einzigen Tag geerntet werden.